Hier ein kleiner Bericht von drei Jagdtagen im schönsten Revier Irlands 🇨🇮
Der erste Morgen bot bereits große Erlebnisse, hier hatte ich Kontakt zu drei Sikahirschen. Da der Wind sich in den Bergen leider ständig dreht, konnten wir nicht an sie herankommen.
Wieder am Abend sah ich Sika, es war nur ein Spießhirsch – der durfte weiterziehen. Am nächsten Tag war wieder ein Hirsch in Sicht, ein richtig schöner 8-Ender. Hier konnte ich jedoch nur den Kopf sehen, und bevor ich mich versah, zog er sich in den Wald zurück und war leider weg, hier verstand man wirklich, warum der Sika als „Gespenst des Waldes“ bezeichnet wird.
Am Abend war Diana mit mir, ein Hirsch war vor uns in ein Gebüsch gegangen. Es war eine Weile still gewesen, woraufhin der Hirsch plötzlich hervorkam und zielstrebig auf mich zukam. Der Stalker hatte es mit Rufen und Wurfhölzern versucht, und schließlich war der Hirsch auf 40 Meter heran – ein ganz besonderes Erlebnis, und ich bekam meinen ersten Sika. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Am letzten Tag sollte ich in die Berge, wieder sahen wir eine Menge Sikawild, sowohl Hirsche als auch weibliche Tiere. Mit einer Menge frischer Spuren zweifelte der Stalker nicht daran, dass wir wohl wieder an einen Hirsch herankommen würden.
Am Abend ging es wieder bergauf, auf der Spur eines Hirsches, dieser bekam jedoch Wind von uns und verschwand. Es wurde Dämmerung, und wir gingen den Berg hinunter, wo wir einen anderen Hirsch in Sicht bekamen, und die Tour musste wieder den Berg hinaufgehen, damit wir über ihn gelangen konnten. Oben angekommen musste ich erst einmal verschnaufen und meinen Atem beruhigen. Ich bekam den Hirsch ins Visier und er bekam eine gute Kugel.
Zwei richtig schöne 6-Ender Sikahirsche und ein Naturerlebnis reicher.
Vielen Dank an B und H Jagtrejser für ein gutes Jagderlebnis! ☺️
– Kenni

